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Bitte wählen Sie einen der unten stehenden Bereiche aus. Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern.

  • Schwangerschaft

    • Beckenendlage

      Man spricht von einer Beckenendlage, wenn das Baby im Mutterleib mit dem Kopf nach oben liegt. Ungefähr 4% aller Babys liegen am Errechneten Termin in Beckenendlage. Grundsätzlich kann ein Kind aus Beckenendlage spontan (also über den natürlichen Weg) geboren werden. Hierzu müssen aber bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Weiter gibt es die Möglichkeit der äußeren Wendung. Bei bestimmten, ungünstigen Kriterien sollte jedoch ein Kaiserschnitt geplant werden (primäre Sectio).

    • Blasensprung

      Von einem Blasensprung spricht man, wenn die Fruchtblase platzt. Dabei läuft das Fruchtwasser aus der Scheide entweder tröpfchenweise oder im als heftiger Schwall ab. Normalerweise springt die Fruchtblase erst unter der Geburt.

      Es kann aber passieren, dass die Fruchtblase bereits vorher platzt. Ursachen können vaginale Infektionen, vorzeitige Wehen, eine Gebärmutterhalsschwäche oder –als Komplikation- eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) sein. Sollte ein Blasensprung vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche auftreten, bezeichnet man dies als vorzeitigen (frühen) Blasensprung.

      Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie vielleicht Urin oder Fruchtwasser verloren haben, lassen Sie dies bitte auch sicherheitshalber kontrollieren.

    • Blutungen in der Schwangerschaft

      Gerade zu Beginn der Schwangerschaft können Blutungen häufig auftreten (in 20 bis 25 Prozent aller Schwangerschaften) und bedeuten in den allermeisten Fällen keine Gefahr für Ihr Baby.

      Es kann sich aber auch um ein dringendes Warnsymptom handeln, vor allem wenn Blutungen in fortgeschrittener Schwangerschaft auftreten. Ursachen können z.B. eine drohende Frühgeburt oder Probleme mit dem Mutterkuchen (Plazenta praevia, Plazentalösung) sein.

      Bei Blutungen in der Schwangerschaft sollten Sie immer einen Frauenarzt aufsuchen. Unsere Praxis ist bei leichten Blutungen der richtige Ansprechpartner. Sollten bei Ihnen stärkere Blutungen bestehen (wie am ersten oder zweiten Tag der Periodenblutung) oder Blutkoagel abgehen, melden Sie sich bitte direkt im Krankenhaus.

    • Geburt

      Eine Geburt ist ein natürlicher und doch sehr komplexer Vorgang. Obwohl der Ablauf immer ähnlich ist, ist jede Geburt anders. Sie brauchen keine Bange haben. Die Gebärende macht eigentlich immer alles richtig und hat den Beistand von Hebamme, Ärzten und Partner. Dem Beginn der Geburt gehen bestimmte Geburtsanzeichen voraus.

      Für einen Geburtsbeginn sprechen:
      – Abgang des Schleimpfropfes vom Gebärmutterhals
      – Blutung
      – Abgang von Fruchtwasser (entweder im Schwall oder tröpfchenweise)
      – Regelmäßige Wehen

      Sollten Sie bluten, Fruchtwasser verlieren oder bei Ihnen Wehen alle 5 bis 10 Minuten auftreten, dann suchen Sie bitte die Klinik auf, in der sie ihr Kind auf die Welt bringen möchten.

      Ihre Fragen zur Geburt wollen wir selbstverständlich im Vorfeld während der Vorsorgeuntersuchungen in der Praxis besprechen!

    • Mehrlingsschwangerschaften

      Die Diagnose einer Zwillings- oder gar Drillingsschwangerschaft erfolgt im Rahmen der ersten Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft. Bei Mehrlingsschwangerschaften ordnen wir die Schwangerschaft automatisch als “Risikoschwangerschaft“ ein. Lassen Sie sich dadurch aber bitte nicht verunsichern. Schließlich geht es um mehr als ein Kind. Durch eine intensive Vorsorge und Überwachung sollen mögliche Risiken von vornherein vermieden werden.

      Einige Dinge sind bei Mehrlingsschwangerschaften anders als bei Einlingsschwangerschaften. Dies werden wir persönlich mit Ihnen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen besprechen.

      Zwillingsmütter sollten zur Geburt ein perinatales Zentrum mit angeschlossener Klinik aufsuchen. Dort steht ihnen noch mehr Kompetenz zur Verfügung.

      Ob Sie natürlich oder per Kaiserschnitt entbinden können, hängt vom Einzelfall ab.

    • Scheideninfektionen in der Schwangerschaft

      Das normale Scheidenmilieu wird von den natürlich dort vorkommenden Milchsäurebakterien geprägt und hat einen ph von 4,0 (das ist der Säuregrad von Zitronensaft). In der Schwangerschaft treten allerdings Scheideninfektionen und Pilzbefall gehäuft auf. Das hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun (und sollte auch kein Tabuthema sein), sondern erklärt sich aus den gewaltigen schwangerschaftsbedingten Veränderungen im Hormon- und im Immunsystem. Manche Keime können in die Gebärmutter aufsteigen und dort vorzeitige Wehen auslösen. Gelegentlich ist das dann die Ursache einer Frühgeburt.

      Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie sich bei einem Verdacht auf eine Scheideninfektion in unserer Praxis vorstellen.

    • Schwangerschaftsdiabetes

      Unter Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) versteht man einen erhöhten Blutzuckerspiegel der Mutter während der Schwangerschaft. Eine Schwangerschaft erhöht das Risiko für eine diabetische Stoffwechsellage ähnlich wie z.B. eine Infektionskrankeit. In Deutschland entwickeln etwa vier bis acht Prozent aller Schwangeren einen Schwangerschaftsdiabetes. Meist verschwindet er nach der Geburt wieder von selbst, kann aber im späteren Leben wieder auftreten.

      Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge führen wir zwischen der 25. und 28. Schwangerschaftswoche einen Zuckerbelastungstest (oralen Glukosetoleranztest) durch, damit ein Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig erkannt werden kann.

      Sollte ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt werden, kann es bereits ausreichen, dass Sie Ihre Ernährung in der Schwangerschaft umstellen und sich mehr körperlich betätigen.
      Zeigt dies nicht die gewünschte Wirkung, kann es ggf. bis zum Ende der Schwangerschaft erforderlich werden, Insulin zu spritzen.

      In unserer Praxis gibt es eine spezielle Sprechstunde für Schwangerschaftsdiabetes.

    • Schwangerschaftsvergiftung

      Für die „Schwangerschaftsvergiftung“ gibt es verschiedene Bezeichnungen, so z.B. Präeklampsie, Gestose, Gestationshypertonie oder HELLP-Syndrom. Dabei handelt es sich nicht um eine streng zu definierende Krankheit, sondern um eine Reihe unterschiedlicher Symptome, die alle während der Schwangerschaft auftreten. In den meisten Fällen tritt das Krankheitsbild nach der 20. Schwangerschaftswoche auf.

      Eine Gestose liegt vor, wenn ein Bluthochdruck in der Schwangerschaft besteht und vermehrt Eiweiß mit dem Urin ausgeschieden wird.

      Wenn Sie selbst eine starke Gewichtszunahme innerhalb kurzer Zeit, zunehmende Wassereinlagerungen (Ödeme) vor allem in Händen, Füßen und im Gesicht, oder aber bzw. zusätzlich Kopfschmerzen, Augenflimmern oder Schmerzen im rechten Oberbauch feststellen, sollten Sie sich umgehend in der Praxis oder im Krankenhaus melden.

      Risiken bestehen bei der Gestose sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind.

      Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft können wir Hinweise auf das Krankheitsbild häufig rechtzeitig erkennen und behandeln. Auch ist es möglich im Rahmen der Ersttrimester – Diagnostik eine frühe Risikoberechnung für das Auftreten einer Präeklampsie durchzuführen.

      In unserer Praxis gibt es eine spezielle Sprechstunde für Schwangerschaftsgestose/ Präeklampsie.

    • Sodbrennen in der Schwangerschaft

      Sodbrennen ist bei Schwangeren besonders häufig und tritt insbesondere im letzten Drittel der Schwangerschaft auf. Zu dieser Zeit wächst Ihr Kind im Bauch deutlich und drückt stärker auf Ihren Magen. So wird das Aufsteigen von saurem Mageninhalt begünstigt.

      Tritt bei Ihnen Sodbrennen auf, gibt es ein paar einfache Tricks die Symptome zu lindern:
      – Essen Sie eher kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt
      – Achten Sie vor allem abends auf leichte Kost achten und essen Sie kurz vor dem Schlafengehen nichts mehr
      – Wählen Sie Getränke ohne Kohlensäure und meiden Sie Fruchtsäuren
      – Schlafen Sie mit etwas erhöhtem Kopfteil

      Sollten Sie darüber hinaus keine Besserung spüren, melden Sie sich gerne in der Praxis oder sprechen Sie das Problem bei der nächsten Vorsorge an. Auch in der Schwangerschaft können wir z.B. rasch wirksame Säureblocker gegen Sodbrennen einsetzen.

    • Stillen

      Das Stillen gilt als die optimale Ernährungsform für Säuglinge. Die Muttermilch passt sich zu jedem Zeitpunkt dem aktuellen Bedarf des Kindes an und versorgt es so mit allem Notwendigen.

      In den ersten Lebenstagen wird die sog. Vormilch (Kolostrum) produziert. Sie enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe, jedoch wenig Fett, das von dem Neugeborenen noch nicht richtig verdaut werden kann. Mit der Vormilch versorgen Sie Ihr Kind gleichzeitig mit Ihrem Immunschutz gegen Krankheiten. Ein wichtiger Vorteil, denn das kindliche Immunsystem ist noch nicht voll ausgebildet. So muss der Körper Ihres Kindes nach der Geburt erst lernen, welche Erreger in seiner Umwelt vorkommen und abgewehrt werden müssen. Über die Muttermilch profitiert Ihr Kind in dieser Zeit also von Ihrem Immunsystem. Neben vielen anderen Vorzügen programmiert Muttermilch eine gesunde Darmflora des Kindes.

      Stillen gilt darüber hinaus als wichtiger Faktor bei der Vorbeugung von Allergien. Vor allem allergiegefährdete Kinder sollten deshalb 4 – 6 Monate ohne Beifütterung gestillt werden. Nicht zuletzt fördert das Stillen den innigen Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind. So erfährt Ihr Kind auf ganz natürliche Weise Geborgenheit und Aufmerksamkeit. Sehr gute Informationen zum Thema Stillen finden Sie auf den Internetseiten der Initiative „Babyfreundlich“ von WHO und UNICEF.

    • Übelkeit in der Schwangerschaft

      Ungefähr 50-75% aller werdenden Mütter leiden an Übelkeit in der Schwangerschaft, die am häufigsten morgens auftritt, aber auch den ganzen Tag über fortbestehen kann. Übelkeit und Erbrechen sind meistens auf das erste Trimenon beschränkt und dauern gewöhnlich bis zur 12 – 14. Schwangerschaftswoche an. Selten können sie aber auch während der ganzen Schwangerschaft bestehen bleiben.

      Bei milder Schwangerschaftsübelkeit zu Beginn der Schwangerschaft können Vitamin B 6 und Ingwertee gut helfen. Bei schwereren Symptomen sollten Sie sich in der Praxis melden. Dann sollten zusätzliche Medikamente zur Besserung eingesetzt werden und Infusionen den Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Bei schweren Verläufen (Gewichtsverlust, Dehydratation) kann ein Klinikaufenthalt erforderlich werden.

    • Vorzeitige Wehen und Frühgeburt

      Dass es im Bauch hier und da zieht, ist in der Schwangerschaft ganz normal.
      Gerade beim ersten Kind fragt man sich oft, wie sich denn Wehen anfühlen? Wehen können ein leichtes Ziehen sein, wie man es vielleicht vom Menstruationsschmerz kennt und das sich auch in den Rücken erstrecken kann. Oder man nimmt sie als eine Art Schwere oder ein Druckgefühl im Bauch wahr, die manchmal mit einem Druck nach unten verbunden sein können.

      Bis zu 10 Wehen dürfen innerhalb von 24 Stunden auftreten. Ungefähr kann man sich daran orientieren, dass vor der 30. Schwangerschaftswoche nicht mehr als 3 Kontraktionen pro Stunde auftreten sollten. Nach der 30. Schwangerschaftswoche sollte der Bauch nicht öfter als 5-mal pro Stunde hart werden.

      Bei stärkeren bzw. vermehrten Wehen vor der 36. Schwangerschaftswoche, die länger als eine halbe Minute dauern, die regelmäßig sind oder mit einer (Schmier-)Blutung einhergehen, sollten Sie sich in der Praxis zur Untersuchung vorstellen. Natürlich sollten Sie dies auch machen, wenn Sie sich unsicher fühlen.

      Regelmäßige Wehen können in dieser Situation ein Hinweis auf eine drohende Frühgeburt sein kann.

      Zum Ende der Schwangerschaft, ab der 36. SSW treten zunehmend Wehen auf, das ist ganz normal. Dies sind die Senkwehen. Hierbei rutscht das Kind tiefer ins Becken, damit es die richtige Ausgangsposition für die Geburt einnehmen kann. Ihnen wird auffallen, dass sich gleichzeitig der Bauch mit dem Baby nach unten absenkt.

  • Gynäkologie

    • Akne

      Akne ist ein vorwiegend während der Pubertät auftretendes Hautproblem, das durch Pusteln, Pickel und Mitesser gekennzeichnet ist. Fast alle Jugendlichen und viele Erwachsene kennen Phasen vermehrter Akne. Die Ursache ist meist eine hormonelle Umstellung. Sollten Sie mit der Antibabypille verhüten wollen, können Pillen mit einem antiandrogen wirksamen Gestagen beitragen (quasi als sehr erwünschte „Nebenwirkung“), die Akne deutlich zu verringern. Hierzu beraten wir sie gern.

    • Blasenentzündung

      Ständig zur Toilette gehen müssen und Brennen beim Wasserlassen – das sind typische Symptome für eine Blasenentzündung. Die Blasenentzündung oder Zystitis wird in den meisten Fällen durch Bakterien aus dem eigenen Darm ausgelöst. Bei Frauen eine viel kürzere Harnröhre als Männer haben, kommen die Bakterien schneller in die Blase. Deshalb sind solche Infekte bei Frauen häufig.

      In der Regel ist eine Blasenentzündung harmlos und kann gut mit pflanzlichen Mitteln und vermehrter Trinkmenge (Tee; Blasentee) behandelt werden. Man muss allerdings darauf achten, dass die Entzündung nicht zu den Nieren aufsteigt. In solchen Situationen werden Kulturen aus dem Urin angelegt, um die Entzündung ggfs. mit einem passenden Antibiotikum zu behandeln.

      Es gibt ein paar einfache Tricks, wie Sie eine Blasenentzündung verhindern können: Setzten Sie sich nicht auf kalten Untergrund und ziehen Sie sich warm genug an. Trinken Sie ausreichend. Nach dem Sex empfiehlt es sich, die Blase zu entleeren (damit schwemmen Sie die Bakterien aus der Harnröhre). Vor allem bei rezidivierenden Entzündungen kann Cranberry Mannose Complex vorbeugend wirken.

    • Eierstockentzündung

      Die Eierstockentzündung (Adnexitis) fällt durch Schmerzen in der Unterbauchregion auf. Manchmal ist der Bauch aufgebläht und die Bauchdecke gespannt sein. Fieber, Übelkeit und Brechreiz können als zusätzliche Symptome bestehen. Häufig sind von der Entzündung die Eileiter, die Eierstöcke und das umliegende Gewebe betroffen.

      Vorwiegend tritt die akute Adnexitis bei jungen, sexuell aktiven Frauen zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr auf. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit ab.

      Wichtig ist, dass die Infektion schnell antibiotisch behandelt wird, da sie sonst zu einer Beckenentzündung mit Beteiligung des bauchfells und Abszessen der Eileier ausweiten kann. Wenn die Eileiter geschädigt sind, können daraus eine Unfruchtbarkeit (Tubensterilität) bzw. eine erhöhte Rate an Eileiterschwangerschaften resultieren.

    • Eierstockkrebs

      Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) wird meistens erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, weil er lange Zeit keine oder nur sehr diskrete Beschwerden (Blähungen, Zunahme des Bauchumfanges) macht. Er bleibt nicht nur auf den Unterbauch beschränkt, sondern befällt in der Regel den ganzen Bauchraum. Oft sind auch die Lymphknoten des Beckens und der großen Bauchgefäße betroffen.

      Da das Risiko dieser Erkrankung mit den Lebensjahren zunimmt, sollten auch Frauen in fortgeschrittenem Alter regelmäßig zur Vorsorge-Untersuchung gehen. Zusätzlich können die Eierstöcke mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung nach Unregelmäßigkeiten abgesucht werden. Diese Methode ist schonend und derzeit diagnostisch die effektivste.

      Nicht jede Auffälligkeit oder Veränderungen an den Eierstöcken muß bösartig sein. Es gibt auch verschiedene gutartige Eierstockstumoren. In einigen Fällen ist eine Kontrolle im Abstand von einigen Wochen möglich. Bei Fortbestehen von unklaren Veränderungen ist eine operative Abklärung allerdings notwendig. Diese erfolgt meist mittels Bauchspiegelung.

    • Endometriose

      Endometriose ist eine häufige, aber oft lange unentdeckte gutartige Erkrankung. Dabei wächst Gebärmutterschleimhaut nicht nur in der Gebärmutterhöhle, sondern auch an anderen Stellen, wo sie eigentlich nicht hingehört, zum Beispiel in den muskulären Wandschichten der Gebärmutter oder ganz außerhalb der Gebärmutter in anderen Organen (z.B. Eiererstock, Blase, Darm, Bauchfell). Die Zellen solcher Endometrioseherde nehmen am Menstruationszyklus teil und führen besonders während der Menstruation zu oft heftigen Beschwerden. Zu den Kennzeichen für Endometriose gehören oft schmerzhafte Regelblutungen, die von massiven Krämpfen begleitet sind.

      Um eine Endometriose eindeutig nachzuweisen, ist eine Bauchspiegelung erorderlich.

      Es gibt derzeit keine Therapie, die Endometriose heilen kann. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können jedoch helfen, die Symptome vorübergehend oder dauerhaft zu lindern. Eine oft wirksame medikamentöse Behandlung ist mit Schmerzmitteln, hormonellen Verhütungsmitteln oder stärker wirkenden Hormonen möglich. Während Schmerzmittel allein die Beschwerden lindern, bremsen hormonelle Mittel das Wachstum der Endometrioseherde.

      Eine Alternative kann eine Operation sein. Dabei ist es das Ziel, möglichst alle Endometriose-Herde zu beseitigen. Bleibt im Rahmen der Endometriose eine angestrebte Schwangerschaft aus, kann eine Operation die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft möglicherweise erhöhen.

    • Feigwarzen/ Kondylome

      Feigwarzen (Genitalwarzen, Kondylome) entstehen durch eine Infektion mit dem humanen Papilloma- Virus (HPV). Sie gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Erkrankungen. Junge Frauen sind stärker gefährdet.

      Seit 2007 gibt es eine Schutzimpfung, die gegen Subtypen des HP-Virus 6 und 11 schützen. Dieser Virustyp wird für 90% aller Kondylome verantwortlich gemacht. Die HPV-Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Die Kosten hierfür werden von der Krankenkasse übernommen. Die Impfung wird in unserer Praxis durchgeführt.

      Die medikamentöse Therapie mittels Imiquimod oder Interferon ist genauso möglich wie das Vereisen der Warzen mit flüssigem Stickstoff. Eine alternative operative Therapie kann die Entfernung mittels Laser sein.

      In etwa 20-30% der Fälle ist trotz konsequenter Therapie mit einem Wiederauftreten zu rechnen. Regelmäßige Kontrollen sind deshalb wichtig.

    • Gebärmutterhalskrebs

      Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) wird häufig durch humane Papillomaviren (HPV) hervorgerufen. Voraussetzung ist eine lang anhaltende Infektion mit den sogenannten high risk-Viren (z.B. HPV Typ 16 und 18). Man unterscheidet zwei Formen: das häufige Plattenepithelkarzinom und das viel seltenere Adenokarzinom. Das Zervixkarzinom verursacht zunächst keine Schmerzen, meist treten erst spät Symptome auf. Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs können Zwischenblutungen, vor allem nach dem Geschlechtsverkehr (Kontaktblutung), sowie ein blutiger, oft auch übelriechender Ausfluss sein.

      Durch die Krebsvorsorge-Untersuchung und den gynäkologischen Abstriches ist es möglich, Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Durch die rechtzeitige HPV-Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr und die regelmäßige Vorsorge-Untersuchung kann das Risiko für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs drastisch gesenkt werden.

      Zusätzlich zum gynäkologischen Abstrich kann ein HPV-Abstrich durchgeführt werden. Durch diesen werden auch HPV-Infektionen erkannt, bei denen noch keine Zellveränderungen aufgetreten sind.

    • Gebärmutterkrebs

      Der Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom, Korpuskarzinom) ist ein bösartiger, von der inneren Schleimhautschicht der Uterus ausgehender Tumor der Gebärmutter. Sein wichtigstes und häufigstes Symptom sind Blutungen nach der Menopause. Tritt eine solche Blutung auf, muss diese unbedingt durch eine Ausschabung (Cürettage) abgeklärt werden. Auch Veränderungen von Dauer und Stärke der Blutung vor der Menopause kommen auf ein frühes Endometriumkarzinom hinweisen.

    • Gebärmuttersenkung

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    • Haarausfall

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    • Hitzwallungen

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    • Myom

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    • PCO-Syndrom

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    • Scheidenentzündung/ Scheidenpilz

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    • Schmierblutung/ Zwischenblutung

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    • Urinverlust

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  • Brust

    • Brustkrebs

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    • Brustspannen

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    • Mastopathie

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